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Radsportverein Staubwolke 09 Fischeln e.V.
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7. Etappe: Start in Predazzo Der im Höhenprofil vermeidlich leichte Anstieg zum Pass entpuppte sich als zäh. Aber bei uns lief es gut. Die Hitze war irre und ließ auch irre werden. Trinken in Hektolitern war angesagt. Das ganze Vorgeplänke wurde mit dem Kaiserjägerweg gekrönt. Dieser auf einer Höhenlinie angelegte Weg würde auch eine glänzende Cross Country Strecke darstellen. Armdicke Wurzeln, Felsbrocken, steilste Drops - genial und genau mein Ding heute. Mit mächtig Dampf in den Schenkeln fuhr ich ohne Rücksicht auf Verluste durch den Abschnitt. Sorry an alle die ich knapp überholt habe, aber its Racetime und kein Kindergeburtstag. In Folgaria gab es im Ziel ein Wiedersehen mit unseren Irischen Freunden und wir vernichteten zusammen den Vorrat der Zielverpflegung und noch ne fettige Pizza hinterher. Zum Teufel mit dem gesunden Kram. Der Körper verlangt was für die Seele! Unser Hotel lag unten im Tal in Roveretto. Industriestadt kein weiteren Kommentar. Hotel war mit viel italienischem Prunk in Gold und Marmor. Pizzeria mit 9 Mann geentert und Bierkonsum auf 1,5 Liter pro Fahrer gesteigert. Regeneration pur. 8. Etappe: Folgeria- Riva Sonne Sonne und dann noch heiß. Die Etappe war wie ein Freitag Feierabendverkehr auf der A 3. Stau vor den Singletrails und während Vorne gefahren wurde, schoben wir mitten im Feld die schönsten Singletrails bergab. Eine Schande. Die späteren Anstiege waren dann "zur Belohnung“ Asphaltautobahnen und so mehr als langweilige Plackerei abzuschreiben. Die Hitze in den nun nicht mehr alpinen Hügeln war unerträglich. Jeder Brunnen wurde als Kopftauchbecken genutzt um danach darin seine Flasche aufzufüllen. Der letzte Anstieg war dann auch wieder grober Asphalt und mit durchweg 18 %. Kein Spaß. Markus meinte, er hätte einen schleichenden Plattfuß am Hinterrad. Ein fachmännischer Blick meinerseits erklärte es als Einbildung. Es liegt nur an der Steilheit des Berges, dass er meint nicht voran zu kommen. Im letzten Downhill der Etappe wurde dann noch mal alles abverlangt. Steilste Downs wechselten sich mit irrsinnig schnellen tiefen Schotterpisten ab. Überholen war fast unmöglich. Die Erfahrung musste ich machen, als ich bei Tempo 45 bei einem Überholmanöver in tieferen Schotter geriet und wildschleudernd mich mit dem Lenkerhörnchen in den Bremszug einer Kanadischen Fahrerin geriet. Wild fluchend trennte sie sich von meinen weniger zärtlichen Annäherungsversuchen sturzfrei. Sorry sorry rief ich nur noch und gab weiter Gas um nicht ihren Zorn mit Schlägen einer Luftpumpe abzubekommen. Die letzte steile Abfahrt war ein harter Brocken. Im Singletrails wurde eine Dreiergruppe mit mir in der Mitte vom vordersten Fahrer ausgebremst als von hinten eine Fahrerin, jawohl ein Mädel, schrie: "Open your Brakes bunny“. Darauf hin war der führende Fahrer gänzlich aus der Ruhe und lies uns passieren. Die letzten 10km zum Gardasee wurden zu einer Asphaltjagt. Sichtlich Problemen das hohe Tempo zu halten, fiel mir dann auf, dass Markus mittlerweile doch verdammt wenig Luft in den Reifen hatte. Okay hatte ich mich halt geirrt hatte er doch einen Schleicher. Die letzte Kurve des Rennens war dann noch mal ein Highlight , alle waren am Winken. Leider handelte es nicht um unsere Fans, sondern um Warnhinweise, dass nach der Kurve im Zielbereich ein Müllwagen trotz abgesperrter Strecke seine Arbeit erledigte. Sauberes Italien. Ja die Zieldurchfahrt war dann aber doch noch ganz romantisch. Händchenhaltend fuhren wir wie in Zeitlupe über die Ziellinie. Medaille übergestreift. Fertig war sie, die Transalp 2007.
(c) T.E. und M.B.
Bericht Jeantex Bike Transalp 2007 Teil 3