Um den vollen Funktionsumfang dieser Webseite zu erfahren, benötigen Sie JavaScript.
reemers 170.jpgmölls 170.jpgbernd krüger 170.jpg
Radsportverein Staubwolke 09 Fischeln e.V.
peschges.pngwerbering
HomeAktuellesTermine TrainingBerichte ArchivTour Transalp 20091.Hülser Breetlook RennenWorld Juniors Cycling CupRadrennen 2013RTF Touren NewsTrainingslager 2014Trainingslager 2015Tour Transalp 2014News Archiv2013 News ArchivDezember 2013Oktober 2013September 2013Mai April 2013Feb März 2013Januar 2013Trainingslager 20132014 News ArchivJanuar NewsFebruar NewsMärz NewsApril NewsJuni NewsHennes JunkermannÖtztaler 2015Rund in FischelnRund in Fischeln 2018Fette Reifen Rennenvergangene RennenRund in Fischeln 2016Rund in Fischeln 2015Ergebnisse 2014Ergebnisse 2013RennradRennrad TrainingMTBMTBBerichte24h Duisburg 2013Pfingsten 2013Eifelmarathon 2013MTB Oberhausen24h Duisburg 2012Transalp 2007 Teil1Transalp 2007 Teil2Transalp 2007 Teil3MTB KidsMTB KidsKids aktuellKids Berichte ArchivBike Hero LuxemburgVerhaltensregelnunser VereinVorstand KontaktVereinsgeschichteChronikTrikots im Wandel der ZeitMitglied werdenoffizielle FormulareMediathekFotosVideosPresseLinksImpressumDatenschutz
Junkermann 170.pngrewe
Unbenannt13.pngUnbenannt10.pngUnbenannt9.pngUnbenannt2.pngUnbenannt4.pngUnbenannt3.png
2. Etappe Reith nach Mayrhofen Start in der Fußgängerzone leider aus Startblock 2. Das bedeutet das viele langsamere Fahrer vor einem Stehen, die aber durch ihrer andere Eingruppierung als unsere Hauptklasse im ersten Block stehen dürfen. Also jeden Morgen hinten in den Stau und kräftezehrend Überholmanöver einleiten. Der lange Anstieg auf das Joch ist endlos, aber es macht mir nichts aus. Es geht mir heute echt gut und habe meine alte Kraft wieder. Ich, ja ich gebe heute das Tempo vor und Markus gerät in ein Bergaufdilierium, dem ich mich anschließe. Wir stellen uns vor wir sind Virtuell auf unserer flachen Heimrunde am Niederrhein und Hans Peter V. sitzt uns im Nacken. Wer weiß wer gemeint ist, weiß dass dies Extraschub bedeutet. Nach 25km bergauf sind wir ganz nah am Gipfel. Ich rufe Markus noch zu kurz zu warten da ich mir einen Riegel reinschieben muss. Naja Schwups da war er schon wieder in der Abfahrt und ich mit einem noch verpackten Energieriegel im Mund hinterher. Keine Zeit zu essen da sich der Downhill als sehr grob und schnell erweist. Zeit hatte allerdings mein Blutzuckerspiegel und zwar soweit abzusacken das ich nur noch apathisch irgendwie die Abfahrt schaffte. Ich glaube an einer Engstelle in einer namenlosen Ortschafft fehlten auch nur wenige Millimeter und ich hätte dem entgegenkommenden BMW den Spiegel abgefahren. Naja, dann doch irgendwann den Riegel rein und Tempogebolze nach Mayrhofen. Etappe ein ganzer Erfolg. Nach der Etappe ging es erst einmal in den obligatorischen Hotelpool und dann wieder ein 4 Gänge Menu das noch besser als am Vorabend war. 3.Etappe Mayrhofen Brixen Der Anstieg nach erwies sich als noch länger als am Vortag und oben musste ich dann auch 5 Minuten auf Markus warten. Nicht weil ich so stark gefahren bin sondern weil der Herr unterwegs Dokumentarfilme über die hochalpine Bergwelt drehen musste. Soll er hab ich halt mal ne Pause und die Nachwelt ein nettes Video. Die Topologie der Strecke besagte dann nur noch 60 km Bergab. Leider immer wieder mit bissigen Stichen. Auf der Asphaltabfahrt überholten wir dann noch einige Rennradfahrer als wären sie zu Fuß unterwegs. Wir trafen auch wieder auf unserer Irischen Freunde von Start in Mittenwald aus der sich während der ganzen Transalp immer wieder eine lustige Renngemeinschaft bildete. Der Rest der Etappe war wie Straßentraining. Windschattenfahren pur, keiner außer uns Fischelnern wollte vernünftig vorne ablösen. Wir nutzten dann auch eine taktisch kluge Stelle in einer kniffeligen Abfahrt um dem Feld zu enteilen, was dann auch bis Brixen gelang. Meinen nächsten Sturz des Rennens hatte ich dann auf einem 20 % Sanddownhill. Wer stellt da auch einfach Bäume in den Weg. Blut am Baum hinterlassen und weiter. Brixen Ziel 35 Grad, alles ist glücklich. Noch eben schnell zum Bikewash, schlappe 5km vom Ziel entfernt und dann ins Hotel. Leider das schlechteste auf der ganzen Tour aber was solls. Am Abend bei der Siegerehrung hat es dann doch noch einer von uns auf die Bühne geschafft. Dirk hat Geburtstag und muss nach vorne. 4.Etappe nach St.Vingil Hitze waren wir ja schon gewohnt aber der Anstieg zum Kronplatz setzte dem ganzen die Krone auf. Markus kurbelt mit seiner bekannten Kontiunutät den Berg hoch. Ich finde keinen Rhythmus und wähle den Fahrstil den auch Thomas Vöckler bei der Tour de France ausübte. Kurze 50m Sprints bergauf, locker kurbeln bis Markus wieder dran ist und dann wieder wild fluchend Sprinten. Ausgesehen hat das sicher nicht ästhetisch, aber es half mir über den Berg. Besonderen Dank meiner Laktattolleranz ohne ich das nie geschafft hätte. Auf der Abfahrt nach St.Vingil bekam ich dann Krämpfe, nein nicht in den Beinen sondern in den Händen so das das Bremsen zur Qual wurde. Wird das Tempo halt höher. Ziel Bella Italia Cappuccino literweise. Abendessen heute nur 3 Gänge aber dafür das erste Bier. Zum Teufel mit dem gesunden Zeug, 5. Etappe nach Arabba , die kürzeste Etappe Man was hatten wir heute Power. Diesmal kostete es nicht so viel Energie durchs Feld zu pflügen und schon bald hatten wir die schweinchen- rosafarbenen Führungstrikots des Damenteams in Sicht. Also noch mehr Druck aufs Pedal und vorbei. Es war eine wahnsinnig schnelle Etappe. Nach 2 Stunden kamen dann auch endlich wieder meine Rückenschmerzen die das ganze Unternehmen zu einer höllischen Qual werden ließen. Am letzten Anstieg sah man von hinten auch die Pinkladys wieder näher kommen. Nur noch ein paar 100m durchbeißen und rein in die Abfahrt nach Arrba. Heute nicht Mädels, nicht mit uns. Im Downhill wurden die Reifen mehrmals an ihre Traktionsgrenze geführt. Cool bleiben. Die letzten 4km endlich Asphalt, kaum zu glauben, dass ich das als Biker mal sagen würde, leicht ansteigend nach Arabba. Mein tritt sah durch die Schmerzen nur noch Stampfend aus und im Ziel brauchte ich einfach nur noch umfallen und Minutenlang liegen bleiben, damit sich meine Rückenwirbel entlasten können.Aber die Schmerzen haben sich gelohnt es war unsere Stärkste Etappe. Das Hotel war dann auch wieder ein Traum, Als Nachmittagssnack gab es Gnocchi mit Gorgonzola auf der Terrasse und die Welt war wieder in Ordnung. Auf einem Balkon im gegenüberliegenden Hotel lag das Damen Führungsduo und wurde professionell an den Beinen massiert. Aber was die können, können die zwei Bauern vom Niederrhein auch. Wellnessoase im Hotel, Warmmoorliegen, Dampfbad, Eisgrotte, Megawhirlpool, Nebelduschen. Wunderbar um die maroden Muskeln wieder geradezu biegen. 6. Etappe nach Predazzo Start auf der Pordoistraße. Die ersten Kilometer ging es auf der Passstraße zum Passo Pordoi entlang und hinter dem Feld bildete sich eine kilometerlange Schlage des Begleitteams. Danach über Schotter zur am Vorabend angekündigten Skipiste. Diese musste dann entgegen der angedachten Fahrrichtung hoch gefahren werden. Nun ja, die letzten 2km wurden wir zu Mulis. Mit dem Rad auf den Rücken ging es senkrecht, jawohl senkrecht in Serpentinen einen Pfad hoch. Wo Wandersleute verzweifeln würden, jagt man uns mit nem Rad auf den Rücken den Berg hoch. Pure Freude für Masochisten. Der Rest der Etappe ist irgendwie aus meinem Gedächtnis gelöscht. Ach ne doch da war ja noch dieses ewig lange Steilstück mit 26% Gefälle. Leider mochte meine Scheibenbremse diese Tortur gar nicht, so dass dann auch die vordere Bremse ausfiel. Nur mit der Hinterradbremse bewaffnet ging es weiter abwärts. Also Fuß in den Schotter halten und Beten dass die Bremse sich möglichst schnell wieder abkühlt. Nachdem ich kurz vor einer Kurve kam ich dann auch zum Stehen und nach einer Minuten Pause hatte ich auch wieder volle Bremskraft. Also weiter, Markus wird sich unten schon langweilen. Tat er auch. Kurz vor Ziel noch ein Rennen gegen ein anderes Team ausgefahren. Ziel Essen. Unser Hotel lag ca. 20km außerhalb Essen war logischerweise gut. Italien halt. Apropos Italien im hoteleigenen Pool war Badekappenpflicht. Habt ihr schon mal Biker mit einer Duschhaube bekleidet im Wasser dümpeln sehn. Ich erspare euch die Details. Merke: nächste Transalp Blumenkohlbadekappe von Mutti einpacken.
Bericht Jeantex Bike Transalp 2007 Teil 2