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Radsportverein Staubwolke 09 Fischeln e.V.
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Ich muss sagen, dass dieser Bericht gut 8 Monate nach dem eigentlichen Ereignis verfasst wurde und so einiges aus meinem spärlichen Gedächtnis gelöscht wurde. Es ist der Freitag vor dem Start wir: Markus B., Sabine, Max und Ich Tobias E. reisen nach Mittenwald an. Es ist heiß und die fast 700km lange Reise von Krefeld ins bajuwarische Hochland entpuppt sich als problemlos, wenn man mal von dem kleinen Umweg am Kreuz Pforzheim absieht, naja Navis in Papierform sprechen leider nicht. Nun denn Mittenwald, Nobelhotel, Zimmer mit Whirlpool und allem was man sonst so nicht braucht, aber für Geld zu bekommen ist. Gut, Whirlpool ist defekt, aber bei 30 Grad braucht man sowas ja auch nicht. Unten im Restaurant treffen wir auf unsere alten Bekannten Alois Loisl und Dirk. Die Zwei vom Team Scott Campana, den Velosophen unter den Bikern sind beim abendlichen Schweinsbraten essen. www.velosophen.de Samstag: minus 1 Tag Morgens die Startunterlagen geholt und danach fahren wir bei Kaiserwetter eine kleine Ausfahrt über Ferchensee und Lautersee zum Schloss Elmau. Ich fühle mich außerordentlich schlecht, da mir eine abklingende Erkältung noch in den alten Knochen steckt. Driet. Mein Rad fühlt sich in Kurven komisch an, denke schon die Gabel ist hin, stelle dann aber fest, dass sich ein Reifen auf scharfen Asphaltkurven als Führungsreifen nicht eignet. Runter damit und beim Maxxis Support neue Stollen drauf. Dies sollte sich auf der ganzen Transalp als wahrer Glücksgriff erweisen, kein Plattfuß und Traktion ohne Ende. Abends dann im Festsaal Startparty. Der Versuch den Gutschein für Kaffee und Kuchen am Tortenstand einzulösen entpuppte sich als Niete. Man machte uns auf einen Stand am anderen Ende der Halle aufmerksam wo es für den Gratiskuchen gäbe. Was man dort angeboten bekam hatte dann allerdings nichts mehr mit den Torten vorher zu tun. Es gab ein 1cm breites Stück trockenen Marmorkuchen, den man bei Feinkost Albrecht für 1,45 € bekommt, komplett. Naja mehr war wohl bei einem Startpreis von 585 € nicht mehr drin. Danach Einmarsch der Nationen, einige Dankesreden und Ehrungen, allerlei bla, bla,bla. Stimmung ist gut, trotzdem früh ins Hotel und auf Startschuss warten. Etappe 1. Mittenwald nach Reith im Alpachtal Es ist soweit ich stehe zum ersten mal am Start der Jeantex Transalp. Wir Zwei vom Team "Never give up" haben ein Novum im Feld, eine Trillerpfeife mit der wir unsere Positionen im Anstieg verkünden können, falls man sich mal aus den Augen verliert. Ein kurzer Pfiff und anhand des Antwortträllerns weiß man wo sich der Partner befindet. Hat sich bei den zahlreichen Transalps von Markus etabliert, sagt er. Fünf Minuten vor Start neben mir hektisches Treiben, eine Fahrerin aus Kanada hat einen Plattfuß. Es stürzen sich drei Mann gleichzeitig auf die Ärmste, also ihrem Hinterrad meine ich. Erst der 2. Schlauch bringt Erlösung und uns ein Grinsen auf den Lippen. Schadenfreude pur. Sorry Mädel. Es ist soweit aus den Lautsprechern Rockt AC/DC den Highway-to-hell und vor uns zwei Typen aus Irland gleich mit. Startschuss, Durchfahrt durch die Fußgängerzone Stau, Einfahrt auf Schotterweg Stau. Danach mit hohem Tempo im Staubschatten des Vordermannes über die Grenze nach Österreich. Der erste steile Anstieg durch das Karwendeltal bringen auch nicht mehr Ruhe in den Haufen Biker. Mir gehts S..... Oben fährt Markus wild filmend umher während ich mich den Berg hoch quäle. Abfahrt vom Plumsjoch, gebe mächtig Gas. Markus ist hinter mir. Vor mir ein Litauischer Sportsgenosse der kaum um die Serpentinen kommt. Überholen auf dem schmalen Pfad chancenlos. Dann eine überzogene Bremsung von ihm. Als allerletzten Ausweg einen Zusammenprall zu vermeiden wähle ich den Überschlag. Bumms da liegt ich im Dreck. Rappel mich auf und direkt weiter. 2km weiter abwärts fällt mir dann auf, dass sich meine 3 Wochen vorher gewonnene Digicam nicht mehr am Lenker befindet. Klar wo ich die verloren habe. Egal wie gewonnen so zerronnen. Unten im Tal ein langes leicht ansteigendes Asphaltstück. Es bildet sich eine Gruppe von 20 Fahrern. Das Tempo ist horrend, ich hänge hinten dran. Die Gruppe wird immer kleiner da irgendjemand mächtig am Horn zieht. In einer leichten Linkskurve sehe ich dann auch wer: Markus mein eigener Partner. Ich denke "spinnt der?“ und puste in meine Pfeife, damit er merkt dass ich nicht mehr mit komme. Pustekuchen Markus wird immer kleiner und die Lücke immer größer. Abgeschlagen mit Gegenwind kämpfe ich mich noch 2km bis zur nächsten Verpflegungsstelle. Dort steht der Hallodri, “ wo warst du“ ? hättest doch pfeifen können wenn du nicht mehr mitkommst. “Mord gab es dann zwar nicht, aber was nicht ist kann ja noch werden" denke ich mir. Am Achensee vorbei, herrliche Aussicht hier wenn die immer wiederkehrenden Krämpfe nicht wären. Unten im Tal noch vor dem Schlussanstieg muss ich dann krampfbedingt die Gruppe ziehen lassen. Markus merkt wieder nichts ist aber außerhalb meiner Verwünschungen. Nochmal 18% bis Rheith, Singletrail aber keine Freude dabei. Ziel in Reith, umfallen Wasser über den Schädel und langsam das Bewusstsein zurückkehren lassen. Wir radeln noch zum Hotel, welches wie jeden Tag von unserem Begleitteam schon bezogen wurde. Gott sei Dank nicht mehr bergauf, nur noch aufs Zimmer duschen.Treffen uns dann unten am Pool, wie im Paradies es gab eine Nachmittagsjause am Pool mit Flatrate essen und abends ein fünf Gänge Menu. Die Stimmung steigt wieder und ich hoffe auf Besserung am nächsten Tag.
Bericht Jeantex Bike Transalp 2007 Teil 1